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Remote-Schätzungen: Karten auf dem geteilten Bildschirm

Als die Arbeitswelt ins Homeoffice wechselte, blieben viele agile Rituale auf der Strecke. Das Sprint Planning hat es dabei mit am härtesten getroffen.

Im Büro war es noch einfach, praktisch und hat Spaß gemacht, seine Karten auf den Konferenztisch zu werfen. Als Teams dann versuchten, das Ganze via Zoom nachzustellen, wurde es schnell unangenehm. Manche hielten ihre echten Karten in die Webcam – nur damit sie durch schlechte Beleuchtung unlesbar wurden.

Warum Abstimmungen im Chat nicht funktionieren

Die häufigste Notlösung: Alle tippen ihre Schätzung in den Chat und drücken gleichzeitig auf „Enter“.

In der Theorie klingt das gut, in der Praxis funktioniert es aber nie. Irgendjemand hat immer eine kleine Netzwerkverzögerung. Ein anderer wartet den Bruchteil einer Sekunde ab, um zu sehen, was der Senior-Entwickler schätzt, und tippt dann dieselbe Zahl ein. Das Prinzip der verdeckten Abstimmung geht verloren, und der Ankereffekt schleicht sich sofort wieder in die Planung ein.

Einfach nur das Jira-Board per Screensharing zu teilen, reicht nicht aus. Man braucht einen separaten, interaktiven Raum, in dem alle im Geheimen abstimmen und die Ergebnisse gleichzeitig aufgedeckt werden können.

Genau hier kommt ein speziell dafür entwickeltes Online-Planning-Poker-Tool ins Spiel. Es ersetzt den Konferenztisch komplett. Jeder bekommt sein eigenes digitales Kartendeck, die Abstimmungen bleiben bis zur Aufdeckung kryptografisch geheim, und die Ergebnisse werden übersichtlich auf den Bildschirmen aller Teilnehmer zusammengefasst. So holt man sich die dynamische Zusammenarbeit aus dem Büro direkt ins Remote-Setup.

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